Was mich antreibt – warum ich Ärztin für Plastisch-Ästhetische Chirurgie bin
Es gibt Berufe, die man einmal lernt – und dann immer wieder ausübt. Und es gibt Berufe, für die man sich jeden Tag neu entscheidet. So entsteht stets das Streben nach einer Weiterentwicklung und ein permanent neu definiertes Verantwortungsbewusstsein. Plastisch-ästhetische Chirurgie gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.
Warum dieses Fach?
Mich hat von Anfang an fasziniert, dass Plastisch-Ästhetische Chirurgie niemals monoton ist. Kein Körper ist gleich, kein Ausgangspunkt identisch, keine Entscheidung rein technisch. Ich arbeite handwerklich, präzise und mit einem hohen Anspruch an Planung. Und ich sehe Ergebnisse. Das ist motivierend – aber auch verpflichtend. Denn Sichtbarkeit bedeutet Verantwortung.
Ästhetik ist kein Idealbild
In der Natürlichkeit liegt für mich die wahre Ästhetik. Ich glaube nicht an Trends, Filtergesichter oder standardisierte Ergebnisse. Menschen sollen nicht „gemacht“ aussehen. Sie sollen sich selbst wiedererkennen – nur entspannter, stimmiger, wohler. Und ja: Wenn man sich die eine oder andere prominente Erscheinung anschaut, wird ziemlich klar, warum manchmal weniger mehr ist.
Verantwortung endet nicht im OP
Ästhetische Eingriffe sind meist freiwillig. Gerade deshalb ist die Verantwortung besonders groß.
Ich verspreche nichts, was medizinisch nicht haltbar ist. Ich sage auch, wenn etwas nicht sinnvoll ist. Nicht jeder Wunsch führt zu einem besseren Gefühl – und nicht jede Veränderung macht glücklicher. Mein Job ist nicht, alles möglich zu machen. Mein Job ist es, das Richtige zu tun.
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